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Geschrieben von diceman am 29.03.2007 um 12:33:

  Grindhouse Reviews (Eigene, Links, usw.)

Hier eine sehr ausführliche Review vom Double-Feature. Habs mir noch nicht durchgelesen, weil ich Angst vor Spoilern hatte. Daher kein Gewähr:

http://movies.ign.com/articles/775/775718p1.html



Geschrieben von the_tenant am 29.03.2007 um 19:36:

  RE: Grindhouse Reviews (Eigene, Links, usw.)

Zitat:
Original von diceman
Hier eine sehr ausführliche Review vom Double-Feature. Habs mir noch nicht durchgelesen, weil ich Angst vor Spoilern hatte. Daher kein Gewähr:

http://movies.ign.com/articles/775/775718p1.html


Shit - ich trau mich auch nicht... großes Grinsen Wenn´s jemand liest, kann er ja ne Review vom Review geben. Quasi ein kleines Fazit ohne zu spoilern?


greets

the_tenant



Geschrieben von Lone Wolf am 30.03.2007 um 01:01:

 

Nee du, ich lese das bestimmt nicht Augenzwinkern



Geschrieben von Qall am 30.03.2007 um 12:45:

 

kurz zusammenfassend:

-Der Reviewer fand PT stärker als DP, was aber daran zu liegen scheint, dass er Tarantinos Stil unpassend für einen Hororfilm findet.

Zitat:
Every single one of Tarantino's films except for Reservoir Dogs suffers from a surplus of dialogue because the filmmaker is simply too in love with his use of language to get out of his own way and tell the actual story.


Zitat:
And when we think we've seen all of the sides (...)changing the tone of the film from fright flick to farce, creating another combination of excitement, fear and humor. In one expertly-rendered moment, he almost completely destroys the image of serial killers and slasher-movie monsters created decades ago, further deconstructing and demolishing the genre cues Tarantino and Company have chosen to celebrate


naja, ich denk das hat noch nichts zu sagen Augen rollen

-PT soll Rodriguez' bisher bester Film sein

Zitat:
Where previously he dazzled audiences with visually stunning but emotionally bereft tales, he has synthesized thought and feeling in one of the most unexpectedly satisfying films of the year -- one so spectacular, in fact, that it could and should easily stand on its own without the need for the grindhouse context. As Grindhouse's anchor and what one hopes will be vindicated as the "A" picture against Tarantino's b-movie follow-up, Planet Terror is Rodriguez' best film to date and an unequivocal masterpiece of celebratory schlock.



zuletzt möchte ich euch folgende Aussage nicht vorenthalten:
Zitat:
But Roth's preview -- a stroke of holiday genius entitled Thanksgiving -- is by far the best of the trailers, if not the best single piece in the entire feature.


bin gespannt cool


Kurt Russels Performance wurde auch nochmal speziell gelobt ("oscarworthy")



Geschrieben von Bogus am 30.03.2007 um 15:49:

 

hat das review rodriguez aus grimm geschrieben? unglücklich



Geschrieben von Kenix am 30.03.2007 um 17:39:

 

Zitat:
Original von Bogus
hat das review rodriguez aus grimm geschrieben? unglücklich


Gebrüder Grimm ?
Oder meinst du Gram ?
Freu mich auf den Rodriguez mehr als auf den Tarantino. Hat der gute Mann auch ein Forum ? cool



Geschrieben von Qall am 31.03.2007 um 15:30:

 

Zitat:
Good, bloody fun!, 25 March 2007


Author: Zach Mannon from Los Angeles, CA

I went into this film with expectations for an extreme amount of campy senseless gore and violence - and it was delivered as promised! A WARNING: Know what to expect when you go see this movie, or you might be surprised/disappointed. There is no moral, no good sense or life lesson to be taken from the story lines or characters. Sometimes things don't make sense and this is all done on purpose in homage to original exploitation films Warnings aside, Grindhouse is a lot of fun, there were as many "ooh" and "ahh" moments as there were "oh my god why did they show that?" moments. All of the actors' performances were right on and the action directing was excellent. My only negative comment is that Tarintino's film dragged a bit in the middle, but he more than made up for it. I couldn't help but raise my fist in the air and shout out "yeah!" at the end of his flick.

You will be surprise, you will be disgusted and you'll enjoy the hell out of it.

A unique cinema experience indeed.

quelle




Geschrieben von diceman am 06.04.2007 um 10:29:

 

Jim hat für www.twitchfilm.net eine exzellente Review verfasst, die nicht spoilert. Er war weiterhin der Meinung, daß "Death Proof" der stärkere Beitrag von beiden Filmen ist. Aber trotz aller (kleinen) Kritikpunkte, die er hier und da einwirft, scheint das Projekt sein Eintrittsgeld mehr als nur wert zu sein.
Als ob das jemals jemand ernsthaft bezweifelt hätte . . . Augenzwinkern

Link: http://www.twitchfilm.net/archives/009636.html#comments



Geschrieben von the_tenant am 22.05.2007 um 21:50:

 

Review zum Cannes-Cut/Euro-Cut von Death Proof ist online.
Schaun´se hier: http://www.empireonline.com/news/story.asp?NID=20733



Geschrieben von Yakiro am 10.06.2007 um 12:20:

 

Kritik von Filmstarts.de



Geschrieben von Limerick am 19.07.2007 um 18:47:

  Kritik in der FAZ

Hier noch eine überschäumende Kritik in der FAZ von heute:

FAZ Kritik



Geschrieben von Shaolin Master killer am 20.07.2007 um 01:01:

 

So hab mir gerade Death Proof angesehen.
Der Kinosaal im Cinemax Krefeld war recht leer.Als ich zuletzt aufn Monitor geschaut hab waen noch 190 Plätze frei.Lag wohl daran,das so viele Blockbuster (Harry Potter und Co) im Kino liefen.
Naja,erst kamm die normale Vorschau und dann fing der Film an.
Die Film an sich war geil.Kurt Russel war wirklich 1A und im Film war die beste Verfolgungsjagd und der beste Crash den ich je gesehen hab.

Aber Trotzdem hab ich drei Kritikpunkte:

1.Es stimmt,dass QT es mit seinen Dialogen n bisschen übertrieben hat.Der Anfang besteht nur aus Dialogen wie auch der Großteil des Films.
Es ist weniger Action als der Trailer verspricht.Klar sagt man,,das ist halt Quentin!Da gehören die Dialoge dazu!"Aber da hatt er sich teilweise übernommen.

2.In dem Film hat QT seinem Fußfetisch n bisschen arg freien Lauf gelassen.
Wer wissen will was ich meine soll ihn sich ansehen.

3.Diesmal hat er es mit Anspielungen übertrieben! Die Kill Bill anspielungen findet man noch leicht und ein Paar andere.Aber wenn die Mädels in nem Cafe sitzen wo nur französische Filmplakate an den Wänden kleben (und das ist nur ein Beispiel) dann wird man wahnsinnig wenn man versucht auf sowas zu achten.

Fazit:Zwar 110% typisch Tarantino aber oft zu gut vom Meister gemeint.

Note :3



Geschrieben von diceman am 20.07.2007 um 09:03:

 

Ah, die erste Review.
Vielen Dank, werd mir den "Death Proof" dann auch mal dieses Wochenende anschauen.
Was deine Kritikpunkte angeht, habe ich lediglich etwas Sorge vor allzu heftiger Dialoglastigkeit. Angst vor Füßen hatte ich noch nie (außer vor Stinkefüßen), und filmische Anspielungen finde ich sowieso prima. Muß man ja auch nicht alle mitbekommen. Vor allem nicht beim ersten Mal.

Kannst du bereits etwas zu spezifischen filmischen Vorbildern sagen, welche am deutlichsten in "Death Proof" zu spüren waren? So wie in "Kill Bill" vielleicht der traditionelle Yakuza-Film und Spaghetti-Western in besonderem Maße hervorstachen? Bahnhofskino und Exploitation sind ja ein weites Feld . . .



Geschrieben von Shaolin Master killer am 20.07.2007 um 09:29:

 

Da mussich dir leider sagen,dass der Film sehr Dialoglastig ist.Der besteht zur Hälfte wenn nicht sogar knapp drei-viertel nur aus Dialogen.Die AKtion kommt hier erst gegen Ende des Film aber da muss sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden.

Einige Filme wurden in den Dialogen genannt:

Fluchtpunkt San Francisco
Straße der Gewalt
Ninja des Todes 3

(mehr fallen mir an genannten Filmen nicht ein)

Und dann weiss ich noch aus der TV Movie ,dass auch noch auf die Filme
Bullit
Convoy
Die Blechpiraten
und Beverley Hills Cop angespielt werden.

Und es gibt viele offensichtliche Anspielungen auf Kill Bill.



Geschrieben von Red Apple am 20.07.2007 um 14:48:

 

[quote]Original von Shaolin Master killer
Da mussich dir leider sagen,dass der Film sehr Dialoglastig ist.Der besteht zur Hälfte wenn nicht sogar knapp drei-viertel nur aus Dialogen.Die AKtion kommt hier erst gegen Ende des Film aber da muss sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden.



Hallo Leute,
hab mir DP gestern im Kino reingezogen. Der Saal war nur zu einem Viertel gefüllt. Die Ursachenanalyse vom Shaolin Master teile ich diesbezüglich...an Die Hard und dem Zaubergesellen kommt der Film rankingmäßig nicht vorbei....
Das wäre aber halbsowild, denn ich hab jedenfalls nen übel geilen Streifen gesehen, der keine Sekunde langweilt und dann leider so schnell vorbei war, dass man ihn mind. 2mal sehen muss!
Natürlich ist er sehr dialoglastig, aber die offiziellen Reviews haben selten was anderes versprochen. Jeder ist gut beraten, den Film und vorallen das "Weibergeplapper" einfach wirken zu lassen. Ich bin jetzt noch ganz entzückt von den schmuddelig fotografierten Bildern und unanständigen Kameraeinstellungen. Bei den Auftritten von Miss Butterfly zum Beispiel wäre mir fast die Hose zu eng geworden, hätte ich nicht die Vorahnung ihres traurigen Schicksals im Hinterkopf gehabt. Der witzige Tratsch zwischen den 3 sexy Mädels und der "Flirt" zwischen Pam und dem Bösen Wolf sind sehr unterhaltsam. Der heftige Frontalcrash tat mir da richtig weh. Das hat mich an die Szene aus FDTD erinnert, in der der kleine Scott von den Vampieren zerfleischt wird...
Das zweite Frauenquartett sah ich mit anderen Augen; weniger Sexappeal dafür mehr Emanzenpower und Kraftausdrücke (die kleine Kim hebe ich da mal heraus ;-) . Ich sog den Amazonenspirit auf und genoss deren Rache ähnlich wie bei der Braut in Kill Bill. Dass es dabei weniger Aktion und Blut zu sehen gibt, stört mich kaum!
Fazit: Death Proof ist ein echtes Tarantino-Erlebnis! Man sollte nur nicht gleich beim ersten Mal auf sämtliche Details und Anspielungen fixiert sein, denn sowas nimmt die Kapazität für den Genuss.
Man sollte auch nicht mit übermäßiger Erwartunghaltung ins Kino gehen und den Film an seinen Vorgängern messen. Den Fehler hat oft auch die Fachpresse gemacht...Sie haben den Film aus seinem gewollten B-Movie-Kontext gerissen, wo die Story meist zweitrangig ist... QT pisst auf diese Leute und gestaltet seine Werke wie er es will! Und das ist auch gut so.

Viel Spass also mit diesem absolut sehenswerten Film!



Geschrieben von Jenius am 21.07.2007 um 14:44:

 

Ich war auch am Donnerstag im Kino und bin total begeistert vom Film. Ich finde die Dialoge überhaupt nicht störend, da diese sehr unterhaltsam sind. Auch die Zitate sind richtig gut, angefangen bei der Musik bis hin zu Michael Parks und Kill Bill. Besonders gut gefallen hat mir Kurt Russell, der wie geschaffen für die Rolle des Stuntman Mike ist.

Meine Wertung: mind. 8/10



Geschrieben von Xaver am 21.07.2007 um 16:49:

 

War gestern im Kino, genauer gesagt im bisher genialsten Film des Jahres: Death Proof

Es stimmt einfach mal wieder alles, die Musik ist der Hammer, die Kameraführung genial (Kamera immer schön auf der Höhe der weiblichen Hinterteile^^), diese auf alte/trashig getrimmten Bilder und natürlich diese absolut genialen Dialoge bei denen man fast durchgängig applaudieren möchte (was auch häufig im Kino vorkam).

Der Film wird wirklich zu keiner Sekunde langweilig, obwohl eigentlich fast nur geredet wird, was zum Großteil an Tarantinos Inszenierung und Schreibstil, aber mindestens genauso an den Schauspielern liegt. Was da aufgefahren wird an gut aussehenden Mädchen ist der Hammer. Besonders weil Tarantino nciht diese Standarttypen ausgewählt hat, sondern immer interessante Charaktere mit markanten Gesichtern parat hat, und sie einfach genial in Szene setzt (besonders lustig wieder seine Fuss-Close Ups Smile ). Auch Kurt Russel ist so dermaßen cool und gleichzeitig ein Looser, da wundert es einen auch immer wieder wie Tarantino es schafft aus Schauspielern, die eigentlich eher in mittelmäßigen Filmen spielen (ähnlich wie bei Michael Madsen) zu absoluten Höchstleistungen anzuspornen. Ich würde Kurt sofort für den Oscar vorschlagen.

Die Actionszenen stehen den Dialogen aber im Nichts nach, kein CGI Mist, über den auch im Film hergezogen wird, sondern handgemachte Action, teilweise auch recht hart, Stichwort: Bein , wer den Film gesehen hat weiß was ich meine Zwinker .

Zu guter letzt noch etwas: Es wurde ja viel darüber aufgeregt, das wir in Deutschland 2 Filme getrennt bekommen. ABER: Die Amerikaner hatten in ihrer Version nicht den Lap Dance Smile . Drum sind wir da eindeutig besser dran.



Geschrieben von diceman am 22.07.2007 um 03:18:

 

Auch grad "Death Proof" geschaut. Ein fast euphorisches Wow, saß beim Abstand mit offenem Mund vor der Leinwand; bin aber auch beim geistig Revue-passieren über ein paar Aspekte gestolpert, welche in der Tat der einen oder anderen kritischen Anmerkung bedürfen.
Mehr gibts dann morgen, muß jetzt erstmal eine Tüte Schlaf schnappen.



Geschrieben von diceman am 22.07.2007 um 10:52:

 

Hab mich im Kino nicht gelangweilt. Sogar sehr unterhalten gefühlt. Tatsächlich hat Tarantino mit "Death Proof" mal eben eine der intensivsten und krachigsten Auto-Verfolgungsjagden der Filmgeschichte geschaffen. Allerdings hat er es diesmal mit seinem Faible für mit Filmzitaten gespickten Dialogen auch etwas übertrieben; hin und wieder gibt es einige erinnerungswürdige, ja, kultverdächtige Wortwechsel, aber leider (besonders innerhalb der zweiten Mädelsgruppe) auch viel belangloses Bla-Bla. Hier jedoch das große "Aber":
Ich habe den Film auf Deutsch gesehen, und kann mir vorstellen, daß im O-Ton einige Pointen sicherlich heftiger zünden, daß über die authentischen Stimmen einfach mehr Zwischenmenschliches transferiert wird, als es mit der leider häufig hohl wirkenden Synchro überhaupt möglich ist. Deswegen sind meine oben genannten Kritikpunkte mit großem Vorbehalt aufzufassen; werd mir "Death Proof" unbedingt noch einmal auf englisch anschauen.
Was zudem bei Stange hält, ist der hervorragende Soundtrack, der immer zum richtigen Moment einen fetzigen Song liefert, darunter jede Menge unbekanntere, aber auch charmante Oldies. In die grobkörnigen, ungeschliffenen Bilder muß man sich einfach verlieben, und der Lapdance von "Butterfly" a.k.a Vanessa Ferlito ist ein sexy Höhepunkt der ersten Hälfte; der Gastautrtitt von Maestro Tarantino persönlich hat mir ebenfalls großen Spaß bereitet. Fands außerdem wiedermal irre, was Tarantino doch immer wieder für ungeahnte schauspielerische Facetten aus seinen Darstellern heraus kitzelt: aus Kurt Russell (Stuntman Mike) hat er einen "coolen" Perversen gemacht, einen Typen, der in der ersten Hälfte mit lässigen Sprüchen auf die Kacke haut, in der zweiten Hälfte als weinerliches Wrack fast schon Mitleid erregt (hätte man zuvor nicht soviel Zeit gehabt, ordentlich Hass gegen ihn aufzubauen).
Und das Ende ist ein echter Killer, selten so einen perfekt gesetzten Abschluß erlebt;
Von seinem Aufbau her, seinen Charakteren, seiner Moral ist "Death Proof" waschechte Exploitation; in seinen Action-Szenen/Konfrontationen wie extrem guter Sex nach einen sehr langen Vorspiel, gefolgt von einem der intensivsten filmischen Orgasmen, die mir das Kino in letzter Zeit bieten konnte.



Geschrieben von Kenix am 22.07.2007 um 21:37:

 

Heute Film auch gesehen. Die erste Vorstellung war sehr leer, allerdings haben jetzt beim rauskommen die Leute bereits draußen gewartet. Kann also an der Zeit gelegen haben. Auch die anderen Filme waren so früh [ 18 Uhr ] anscheinend nicht besucht. Vorschau war übrigens für Resident Evil 3, Transformers, Simpsons und 1408, wobei der Letztere schon sehr viel verrät.

Fand den Film zu Beginn sehr interessant, sehr atmosphärisch, sehr gekonnt in die scheinbare Zeit der 70er versetzt. Der erste Bruch kam, als Jungle Julia plötzlich ein Handy in der Hand hielt; obwohl der Film eben kein spezielles Datum vorgab und deswegen zu jeder Zeit spielen konnte. Hatte mich trotzdem gestört, ebenso wie der IPod.

Clever die Idee mit den nur scheinbar zwei identischen Geschichten und deswegen das Spiel mit den Erwartungen. Auch der lange Aufbau hatte seine entsprechende Wirkung, wenn es an das Eingemachte ging.

Mich störten allerdings die Gespräche. Finde, es ist oft die wahre Kunst, die Figuren allein mit Bildern und Blicken für sich selber sprechen zu lassen statt alles mit Worten breittreten zu müssen. Gerade Zoë Bell wirkte dabei auch sehr verloren, offensichtlich unwohl und unnatürlich. Konnte bei dem Dialog im Restaurant nach einer Weile nicht mehr in ihr Gesicht sehen, weil ihr Mund und Augen und Wangen fast Amok liefen.
Ich weiß auch nicht, ob ihr praising hätte sein müssen. Ihre Stuntaktion wäre überraschender und wirksamer für den Zuschauer gewesen, wenn man nicht von vornherein aufs Brot geschmiert bekommt, wie gut die Frau ist. Wohl eine Liebesaktion von Quentin, mir aber zu aufdringlich und ihr wohl auch.

Kurt Russell war natürlich schön zu sehen, auch wenn mir hier ausnahmsweise seine Synchronisation nicht gefallen hat. Möchte aber nicht wissen, wie der Film mit Mickey Rourke funktioniert hätte; für mich wahrscheinlich gar nicht. Auch so hätte ich hier und da Einiges anders gemacht, vor allem die "Sohn No.1" Szene im Krankenhaus. Michael Parks ist so eigentlich ein guter Schauspieler, guckt Euch nur From Dusk Till Dawn 3 an.


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