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Animes (& ähnlich Getrickstes aus Asien) |
diceman
L: Change the World
   

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Wenn du willst, kann ich dir meine "Mezzo Forte"-DVD auch mal auf dem Postwege ausleihen. Allerdings wirst du anschließend ein unbändiges Bedürfnis fühlen, selbige ebenfalls in dauerhaften Besitz zu bekommen. Ist nämlich tatsächlich ein immens flottes Filmchen, was man sich auch öfters anschauen kann. Da passiert einfach zu viel, zu schnell, zu "gleichzeitig", als daß man das alles bei einem mal Gucken verarbeiten könnte.
__________________ Takashi Miike Movie-Count: 57 ...
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07.01.2008 23:23 |
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diceman
L: Change the World
   

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Danke Bogus, für einen funktionierenden Verweis auf einen richtiger Trailer. Der vorherig von mir gepostete Teaser bestand ja zu 95,8% aus Original-"Kite"-Material.
Kann dazu allerdings nicht viel sagen, weil ich den originalen "Kite" noch nicht kenne, aber der Umschwung von Gangster-Thriler-Drama zu Sci-Fi-Fantasy-Action ist wirklich ein Großer. Die Animationen, vor allem die Explosionen, kommen selbstverständlich sehr geil und detailliert daher, trotzdem schiene es mir ein weiserer Entschluß zu sein, hätte man mit den vorhanden Story-Prämissen ein komplett anderen Film gemacht, als einen zweiten "Kite", der eigentlich gar keiner ist. Naja, dafür gibts dann wahrscheinlich Tentakel-Rape en masse.
Und auch darüber wird sich irgendwer freuen.
__________________ Takashi Miike Movie-Count: 57 ...
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von diceman: 09.01.2008 15:25.
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09.01.2008 10:38 |
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diceman
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ROBOTIC ANGEL a.k.a. METROPOLIS (Japan, 2001)
Ich gebe zu, der Film hat einen schweren Stand bei mir. Nicht alles hat mich beim ersten Mal überzeugt, so empfinde ich die Charaktere zum Beispiel nach wie vor als ziemlich flach und uninteressant; auch der Zeichenstil war mir zu überladen, zu wirr, zu ziellos und in jeder Hinsicht einfach "too much". Einige Charaktere sehen aus wie bei Tim und Struppi, andere sind der Realität weitgehend nachempfundene typische Manga-Gestalten, andere wiederum ins groteske überzeichnete Karrikaturen mit übergroßen Nasen oder Augen. Die Action wirkt eher statisch, es gibt wenig visuelle Höhepunkte (weil nahezu jedes Bild mit unrelevanten Details vollgestopft daherkommt), lange Zeit muß man sich sogar gänzlich ohne Identifikationsfigur in einer recht wirren Story zurechtempfinden, in welcher diskutierenden Nebencharakteren mehr Screentime eingeräumt wird, als Entscheidungsträgern. Auch die CGI-Elemente wirken teilweise wie ein Fremdkörper.
Dann, aufeinmal, kommen die letzten 15 Minuten herangerauscht und lassen einen nicht mehr los. Es hagelt apokalyptische Impressionen, bis dato reichlich ambivalent dahintorkelnden Charakteren wird endlich eine Bestimmung offenbar, und in einem der großartigsten, überwältigsten Momente der Geschichte des animierten Films erklingt Ray Charles mit "I can't stop loving you"; eine perfektere Symbiose aus Bildern und Musik kann ich mir in diesem Zusammenhang nicht vorstellen. Wie oft kommt es vor, daß sich bis fast zum Schluß mißverstandener(?) Film in den letzten Atemzügen mal eben komplett rehabilitiert?
Deswegen werde ich mir "Metropolis" demnächst noch einmal anschauen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
__________________ Takashi Miike Movie-Count: 57 ...
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24.11.2008 18:35 |
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diceman
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AKIRA (Japan, 1988)
Zum zweiten Mal geschaut, diesmal mit der epischen Manga-Vorlage komplett im Hinterkopf. Bin weiterhin der Meinung, daß die Themen in "Akira" viel zu groß und komplex sind, um jemals eine angemessene Umsetzung in bewegte Bilder zu erfahren (obwohl man das ja auch über "Watchmen" gesagt hat). Der animierte Film konzentriert sich daher auf den Inhalt der ersten zwei Bände (mit ein paar Ausflügen in den sechsten im Finale) und geizt nicht mit epischen Action-Sequenzen, die bereits als Schwarzweiß-Zeichnung auf dem Papier förmlich explodierten. Bei so viel Best-of Konzentrat bleiben leider die Charaktere auf der Strecke, zum Beispiel die Wandlung von Tetsuo zum Übermenschen geht ziemlich schnell vonstatten und auch diverse Schlüsselfiguren der Rebellen-Organisation (Kei, Nezu, etc.) werden nur grob angerissen. Was dagegen gut funktioniert, ist das Endzeit-Feeling: der dritte Weltkrieg mag überstanden sein, die schillernden Lichter in der Industrie-Metropole trügen jedoch: Japans Zivilisation befindet sich am Rande des Bürgerkrieges, die Kids pfeifen sich Drogen rein und randalieren auf der Straße, Sektenführer predigen den Untergang, selbst der schwer bewaffnete Polizei-Apparat wird kaum Herr der Lage.
Unterm Strich bleibt ein großartig bebilderter Beitrag im Anime-Universum. Die Action ist furios gezeichnet, abwechlsungsreich, omnipräsent und verdammt blutrünstig. Ein Orkan, aber deswegen noch lange keine Apokalypse. Der Film lässt erahnen, welch unglaubliche Naturgewalt sich hinter der mystischen Macht namens "Akira" befindet, wirklich entfesselt ist diese aber nur in gezeichneter Form zu erleben. Trotzdem ist der Film eine nette Ergänzung zum Manga, vor allem weil man hier ein nicht minder interessantes alternatives Ende präsentiert bekommt.
Für die anstehende Real-Verfilmung in zwei Teilen wünsche ich mir Zack Snyder, for obvious reasons. Hab' mittlerweile auch meinen Frieden mit der Tatsache geschlossen, daß diese nicht in Japan angesiedelt sein wird. Die Themen in "Akira" kann man universell erleben, da ist jeder Großstadt-Moloch gleichermaßen geeignet. Weiterhin ist die materialistische Realität in "Akira" ohnehin so weit von einer traditionellen japanischen Lebensweise entfernt, wie überhaupt vorstellbar. Ein Remake in "Steamboy"-Technik fände ich übrigens sehr geil, bzw. wäre schon mit einer ansprechend budgetierten Anime-Serie zufrieden, die dann aber bitteschön auch die gesamte Geschichte umfasst.
__________________ Takashi Miike Movie-Count: 57 ...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von diceman: 09.04.2009 20:36.
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09.04.2009 20:35 |
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Bogus
Moderator
  

Dabei seit: 15.06.2005
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akira ist in meiner kleinen anime welt bisher der beste, den ich kenne. was besseres als akira hab ich noch nicht gesehen. ein orgasmus-film der superlativen. allein die bilder von neo tokyo machen laune mit spraydose durch die straßen zu rennen und den weltuntergang zu beschwören und dass die zeichner ausnahmslos mit ihren linken füßen gemalt haben, gibt dem ganzen noch mal einen gewaltigen begeisterungsvorsprung. leider scheint der nicht billiger werden zu wollen
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12.09.2009 12:02 |
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Dr.Zaius
QT-Elite
 

Dabei seit: 30.11.2006
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| Zitat: |
Original von Bogus
leider scheint der nicht billiger werden zu wollen |
Der wird nicht billiger und die DVD soll auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sein.
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12.09.2009 19:06 |
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Dr.Zaius
QT-Elite
 

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Goku -Midnight Eye 1&2
Sind eigentlich zwei ganz nette Spät80er bzw. Früh90er Animes.
Privatdetektiv Goku hat ein Cyberauge das mit einem Computerterminal verlinkt ist -damit geht praktisch alles! Vom Pentagon-Hack über optisches Satelliten-Tracking bis hin zu Personenscan- als Waffe hat Goku noch einen netten Cyberstab, der so ziemlich alles kann und wenn Goku etwas Spezielles benötigt hat er auch noch eine private Waffenfabrik...der zieht sich einfach die neusten Pläne für z.B für eine "interdimensionale Projektilwaffe, aus dem Pentagon und seine vollautomatische Fabrik baut es ihm.
Goku ist also bestens gerüstet um seinen Job in einem Cyberpunkszenario von Tokio zu machen. Seine Gegner sind i.d.R auch geupgradet ob jetzt cybertechnisch, per bioengineering oder gleich zu 100% künstlich. Yo, ab und zu hüpft Obermacho Goku dann auch mal mit ner Klientin oder ner gegnerischen femme fatal und das wars eigentlich auch schon...jedes Cyberpunk-Klischee kommt in Goku-Midnight Eye zum Zug: böse Multi-Konzerne, Mutanten, Bikerpunks, durchgedrehte Militär-Experimente alles dabei und deshalb funktionieren die beiden Streifen auch so gut. Einfach eine nette kurzweilige Cyberpunksause.
Die Animationen sind natürlich nicht der Überhammer, aber der Style von Yoshiaki Kawajiri , mit seinen schwarz-blau-Kontrasten, gefiel mir schon in "Wicked City" und ist irgendwie kultig.
DVD gibts keine! Nur VHS, aber im Netz wird man schon fündig! Leider hab ich den ersten Teil nur auf japanisch gefunden...ist aber auch total Latte! Hauptsache die Bilder bewegen sich!
Fazit: So 0815 cyberpunkig das es schon wieder geil ist!
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12.06.2010 20:16 |
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Dr.Zaius
QT-Elite
 

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Devilman - The Birth
Devilman von Go Nagai ist ohnefrage eine Kultfigur des ShMnen-Mangas und nach zig Publikationen und einer Anime-Serie in den 70ern, produzierte man im Jahr 1987 auch einen OVA , auf den bis 200 noch zwei weitere folgen sollten... Heutzutage denkt Otto Normal Bürger bei Animes an knuddelige Pokemons und große Kulleraugen. In den 80ern und frühen 90ern standen Animes aber in dem Ruf krasse Brutalo-Zeichentrickfilme, voller Sex und Blut, zu sein....und Devilman ist zumindest für Letzteres ein super Beweis.
Teenager Akira ist Vollwaise und ein ganz lieber Typ, so lieb das ihn sogar seine beste Freundin Miki vor den Übergriffen böser High School-Bullies beschützen muss. Das alles ändert sich als Akiras Sandkastenfreund Ryu wieder in sein Leben tritt und ihn um Hilfe bittet. Ryu erzählt Akira von der Welt der Dämonen , die vor Uzeiten die Welt beherrscht hatten und nun langsam wieder in "unsere Welt " zurückkehren. Ryus Vater, ein Archäologe, war nach dem Fund einer mysteriösen Dämonen Maske in der Lage zugang zur Dämonen-Welt zu finden blabla und wollte selbst mit einem Dämon verschmelzen...dabei kam er natürlich ums Leben. Ryu will jetzt mit der Hilfe von Akira das Dämonen-Ritual wiederholen. Lange Rede kurzer Sinn: Akira der Oberschwächling verschmilzt mit dem Amon dem blutdurstigen Überdämon und ist von nun an *taadaa* Devilman.
Ich kenn nur den ersten und den dritten Teil der Devilman-Saga, aber das sind schon ganz schön kaputte Animes, nicht ganz so krank wie die drei Teile von "Violence Jack", (ebenfalls von Go Nagai und das Sequel von Devilman) aber auch nicht weit entfernt davon.
Der erste Devilman-Streifen beginnt wie ein netter Ghibli-Film, mit kleinen Elfenwesen in einer idyllischen Welt, nur damit gleich die fiesen Monster um die Ecke kommen um sich die süssen Elfen brutal einzuverleiben....und so geht das eigentlich die ganze Zeit! Auf alles was nett, lieb und süss ist wird hier gepisst...typisch japanisch halt, die können sowas immer gut !
Schlecht gemacht ist das ganze dann aber nicht. Die Zeichnungen vom ersten Teil sind zwar nur durchschnitt aber o.k. Die Story gewinnt keinen Innovationspreis ist aber gut und es gibt Action - und natürlich Blut- en masse...langeweile kommt zumindest keine auf. Richtig Punkten kann Devilman, und dafür ist Devilman auch so berühmt, beim Monster bzw. Dämonendesign. Die Dämonen sind nämlich durchweg cool und abgefahren - nur um gleich wieder zerfetzt zu werden.
Fazit: Viel Action, Dämonen und Splatter sorgen für gute Laune, aber diese fast schon krampfhafte "Ich trett das süsse Eichhörnchen jetzt tot"-Attitüde macht das Ganze auch wieder etwas unsympathisch.
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16.06.2010 18:11 |
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the_tenant
Big Kahuna Member
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Wie bestätigt wurde, ist mit Satoshi Kon (Perfect Blue, Millennium Actress, Paranoia Agent, Tokyo Godfathers, Paprika) einer der großen japanischen Anime-Regisseure ist im Alter von 47 Jahren verstorben. Zur der Ursache wurde noch nichts bekanntgegeben.
R.I.P.
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25.08.2010 22:26 |
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Dr.Zaius
QT-Elite
 

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war wohl wieder Krebs ! Mensch, der Sensenmann hat sich in letzter Zeit immer die Guten geholt.
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25.08.2010 22:44 |
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Bogus
Moderator
  

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27.05.2011 23:49 |
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Bogus
Moderator
  

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Danke für die DEVILMAN: THE BIRTH Empfehlung. Schöne bunte Freakshow mit Ekeleinlagen und zu Teilen herrlich kitschig. Und wo kein Kitsch ist, ist auch keine Wahrheit.
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05.05.2012 18:23 |
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the_tenant
Big Kahuna Member
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Kann jemand was zur Serie von Appleseed sagen? Die beiden Filme fand ich eher mäßig - die Optik mal außen vor gelassen...
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06.05.2012 17:09 |
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